Distributed File System Namespaces ermöglichen in einem Rechnernetz Ordnerfreigaben zusammen zu stellen, welche sich auf verschiedenen Servern befinden können. Dies ermöglicht es komplizierte Domänenstrukturen vor dem Benutzer zu verbergen und ihm eine einfache und geschlossene Struktur über die Ordnerfreigaben zu bieten. So kann man sich jede gewünschte Struktur konstruieren ungeachtet der physischen und logischen Verteilung der ursprünglichen Freigaben.

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Als Namespace Stammverzeichnis kann entweder der Servername oder der Domänenname verwendet werden. Der Namespace-Server kann - muss aber nicht - der Domänencontroller sein. Ein Stammverzeichnis wäre dann z. B. \\Company\Public. Diesem Stammverzeichnis werden Ordner hinzugefügt. Diese Ordner verweisen auf die gewünschten Ordnerfreigaben. Ein Ziel kann jeder UNC Pfad sein. Dies kann zum Beispiel eine Ordnerfreigabe \\Server1\Share, ein Unterordner darin wie beispielsweise \\Server1\Share\Accounting oder sogar ein anderer DFS Namespace wie \\Company\Public\Accounting sein. Auch Unterordner des Namespace können auf weitere Freigaben verlinkt werden.

Weitere Informationen zu DFS Namespaces finden Sie in der Microsoft Dokumentation unter [1].

[1] https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/storage/dfs-namespaces/dfs-overview