Unter Exchange 2013 wurden im Vergleich zu den Vorgängerversionen einige Neuerungen durchgeführt. Unter Exchange 2013 gibt es beispielsweise nur noch zwei Serverrollen (Client Access Rolle und Mailbox Rolle) statt den bisher bekannten fünf Rollen.

Auch die Verwaltung des Exchange Servers wurde unter Exchange 2013 deutlich schlanker gehalten und die bisher bekannte Exchange Management Console (EMC) sowie das Exchange Control Panel (ECP) wurde durch ein neu geschaffenes Exchange Administration Center (EAC) ersetzt.

Login:

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Dieses Administration Center ist über den Internet Browser aufrufbar und steht normalerweise unter folgender Adresse zur Verfügung:

http://“Exchange-Servername“/ecp

Um sich erfolgreich anmelden zu können muss der User die nötigen Berechtigungen haben. Der User, der die Exchange 2013 Installation durchführt, wird nach der Installation automatisch der Organisationsverwaltungsgruppe hinzugefügt und verfügt somit über die erforderlichen Rechte.

Aufbau:

Der Aufbau ist mit der Exchange-Verwaltungskonsole in Exchange 2010 vergleichbar, allerdings richtet sich der Aufbau bei der Exchange 2013 EAC nach Features und nicht nach Serverrollen aus, was die Benutzung einfacher und schneller gestalten soll.

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Wie im Bild ersichtlich, gliedert sich der Aufbau in 11 Features mit Registerkarten als Unterbereiche. Hier lässt sich Exchange 2013 nun problemlos über einer einheitlichen Plattform administrieren.

Die Exchange-Verwaltungskonsole hat zudem eine Benachrichtigungsanzeige integriert, um den Status lang dauernder Prozesse anzuzeigen und Benachrichtigungen bei Abschlüssen zu erhalten. Dies ist sogar per Mail möglich.

Änderungen:

Im Gegensatz zu Exchange 2010 können hier die öffentlichen Ordner direkt über das EAC administriert werden und sind somit nicht mehr in der öffentlichen Ordner Managementkonsole zu finden, was die Administrierung deutlich zentraler ausrichtet. Die Toolbox, auf die bisher auch über die EMC zugegriffen werden konnte, befindet sich hingegen weiterhin außerhalb der EAC, wurde jedoch deutlich reduziert so, dass hier nur noch drei Tools zur Verfügung stehen:

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Das Exchange Administration Center bietet also eine umfassende, leicht verständliche Oberfläche für eine benutzerfreundliche Administration von Exchange 2013 Umgebungen.

Abschließend lässt sich als großer Vorteil gegenüber den Vorgängern noch hervorheben, dass Exchange nun nicht nur vom Exchange Server aus, sondern prinzipiell von jeder beliebigen Windows, MAC oder Linux Maschine aus administriert werden kann, solange ein kompatibler Browser vorhanden ist.